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Kaukasisches Kammerorchester gegründet
Mit einem grossen Konzert am 11. August 2005 zur Eröffnung des Batumi Musikfestivals „Pax Vobiscum“ will sich das neue Kaukasische
Kammerorchester erstmals der Öffentlichkeit präsentieren. Bei diesem Konzert tritt die bekannte georgische Violinistin Marina Iaschwili als Solistin auf.
Das neue Orchester, das zu einer ständigen
Einrichtung aufgebaut werden soll, ist unter der Leitung des deutschen Dirigenten, Komponisten und Pianisten Uwe Berkemer. Ihm sollen Musiker aus allen Anrainerrepubliken des Kaukasus angehören, auch aus
denen der russischen Föderation. Um seine Musiker auszuwählen, veranstaltet das Kaukasische Kammerorchester im Mai in Moskau, Tbilissi und Eriwan Wettbewerbe, lediglich Baku hält sich wegen des Konfliktes mit
Armenien offiziell zurück. Berkemer hofft aber, in Moskau neben russischen Musikern aus dem Kaukasus auch den einen oder anderen mit aserischer Herkunft finden zu können.
Das Orchesterprojekt soll als Symbol des Friedensprozesses im Kaukasus
die Kraft der Kunst demonstrieren: Musik als eine globale Sprache, die alle verstehen, egal welcher religiösen oder ethnischen Herkunft sie sind. Auf hohem musikalischen Niveau sollen die Künstler beweisen, dass die Menschen des Kaukasus ungeachtet aller politischen Differenzen sich gemeinsamen Zielen verpflichtet fühlen.
Die Probearbeit beginnt am 1. Juli. Das Orchester steht unter dem Patronat der georgischen Präsidentengattin Sandra Saakaschwili. Es wird von der deutschen KfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau) unterstützt.
Anträge können unter
http://www.uwe-berkemer.de herunter geladen werden.
http://www.caucasianco.com
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